Teil eines Werkes 
1. Band (1876)
Entstehung
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„Mein Himmel, was fangen wir denn an?“ ſagte Roſe ängſtlich, und der Onkel, beſorgt um das Schickſal ſeiner erbeuteten Seltenheiten, fuhr ſich auf⸗ geregt durch das weiße Haar.

„Wir müſſen warten, bis das Waſſer ſich ver⸗ laufen hat“, ſagte der Schloßherr unbewegt,„das kann ſehr raſch— in einigen Stunden geſchehen, aber auch tagelang dauern, zumal wenn es ſo fortregnet wie jetzt“

„Meine armen Pflanzen! meine unerſetzlichen Orchis!“ jammerte der Botaniker händeringend: „wenn ich ſie verliere, iſt Alles verloren, das entſetz⸗ liche Waſſer ruinirt allen Nachwuchs! Wenn ich nur Löſchpapier hätte,— nur eine alte Zeitung! Ein Botaniker ſollte nie ohne Löſchpapier ausgehen!“

Der junge Mann machte ſich an ſeinem Schränk⸗ chen zu ſchaffen und plötzlich lag ein Packet alter Beitunaen vor dem froh erſtaunten Profeſſor.

„O, Sie Prachtmenſch; laſſen Sie ſich umarmen!“ jubelte er, von neuen Hoffnungen belebt.„ZJetzt bin ich gerettet— ich kann meine Orchis preſſen, und wenn ich die ganze Nacht darauf ſitzen ſollte!“

„Das würde wohl kaum genügen“, meinte der Schloßherr mit einem ſcherzhaften Seitenblick auf die winzige Geſtalt des Naturforſchers,„ein paar Trümmer