denen ich bereits auf gutem Fuß ſtehe... Wenn Ihr aber mit einem Wort erwähnt, daß die Lebens⸗ mittel von mir herrühren, ſo iſt es mit unſerer Freundſchaft aus!“
Der Alte machte ein Geſicht, als ob nicht viel dazu gehöre, die Freundſchaft des kurzangebundenen jungen Herrn zu verlieren, gab indeſſen mit einem kräftigen Handſchlag das verlangte Verſprechen.
„Und wie heißt Ihr? ſragte Robert.
„Johann Evangeliſt Brand“, antwortete der Alte gravitätiſch.
„Und nun geht hinunter, Johann Evangeliſt Brand, und laßt mir von Eurer Tochter einen Kaffee brauen, ſo gut, wie der Herr Pfarrer ihn nur je ge⸗ trunken hat.“
Die Scherze des jungen Herrn nach Gebühr be⸗ lachend, ſtieg Johann Evangeliſt Brand nach unten.
Robert ordnete ſeinen Anzug mit einer Sorg⸗ falt, wie ſie eines belebtern Ortes und einer größeren Geſellſchaft würdig geweſen wäre. Die pracktiſch ele⸗ gante Bergtracht: ein kleiner, federngeſchmückter Filz⸗ hut, die kurze Joppe und die über's Knie reichenden Strümpfe, ſowie die hohen Schnürſchuhe mit den blanken Hacken ſtanden ſeiner ſchlanken, elaſtiſchen Ge⸗ ſtalt vortrefflich, und ſein hübſches, energiſches Geſicht


