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oft fremd ins Ohr klingen— und dann muß ich
fort!— wär's auch nur aus Furcht, zu werden wie die meiſten andern...“
Robert ſah eine Weile ſchweigend in die dam⸗ pfende Taſſe, die er ſich ohne ferneren Widerſtand friſch hatte füllen laſſen.. Er hatte geglaubt, eine kecke Abenteurerin hier zu finden, welche, nachdem ſie in irgend einer Weltſtadt alle Genüſſe durchgekoſtet, nun auf den ewigen Eisfeldern der Gletſcher Stär⸗ kung ſuche für ihre erſchlafften Nerven und Spiel⸗ raum für überſpannte Launen. Was er ſtatt deſſen fand, war ein urſprüngliches, tiefernſtes Weſen, das, wie es ſchien, aus innerſtem Drang zu den erhabenen Geheimniſſen der Natur emporſtieg, ohne Verbitterung, aber auch ohne Vergötterung einer Welt, die ihr nichts zu bieten ſchien. Dieſer Mund lächelte, als ſeien Hohn und Schmähung ihm fremd geblieben, dieſe reine Stirn ſchien nie getrübt von einem Hauch der Reue oder Schuld;— ihre Wangen waren ange⸗ haucht von der Friſche unverkümmerter Jugend, und die Stimme klang rein und voll, als habe ſie nie unter einer ſchmerzlichen Erinnerung gebebt.
Als ſie ſchwieg, war es Robert, als müſſe er wieder dieſe ruhige klare Stimme hören, und ohne genau zu prüfen, ob ſeine Frage auch dem Sinne


