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Richard ergriff bewegt die Hand Kingsleys und drückte ſie mit Wärme.
„Sie verhalfen mir zur Freiheit, Sir, ich kann Ihnen jetzt nur mit Worten dafür danken, und wenn man mir auch ſchon im nächſten Augenblicke die erlangte Freiheit wieder entreißen ſollte, werde ich doch nicht aufhören, Ihre Gebieterin und Sie zu ſegnen. Aber mehr als mein Wohl, ja als mein Leben liegt mir das der Lady am Herzen! Gehen Sie, Sir, ich beſchwöre Sie, ſich ihr zur Verfügung zu ſtellen! Gott gebe, daß es nicht zu ſpät ſei!“
In Richard's edlen Zügen ſpiegelten ſich, während er ſo eindringlich und tief ergriffen ſprach, obwechſelnd Reſignation und angſtvolle Sorge ab.
„Aye“, brummte Kingsley,„ich habe in Allem nur dem Befehle der Miſtreß Clairville gehorcht, und ich muß ihm ferner nachkommen, ich darf Sie nicht ver⸗ laſſen, Sir! Und was die Lady betrifft, fürwahr, die iſt ſchlau genug, ſich aus allen Schlingen, die man ihr legen könnte, zu befreien, falls Bob vorſichtig war und Skilnave nicht plaudert, und das wird er nicht, ſelbſt wenn man ihn foltern ſollte, nicht wahr, Frau?“
„Das wird er nicht“, ſchluchzte die Schifferin,„er wird nicht plaudern!“
„Und wahrhaftig“, fügte Kingsley hinzu,„nach


