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ſchwören, daß dem nicht ſo iſt! Miſtreß Clairville kann einen ſolchen Befehl nicht gegeben haben, ſie legte eine ſo große Theilnahme für Sie an den Tag!“
Richard erröthete flüchtig; ſeine Lippen zuckten, ſein Blick leuchtete.
„Ich fürchte“, fuhr Kingsley fort,„daß bei dem Verſchwinden Skilnäve's ein Verrath obwaltet!“
Die Schifferin blickte unter Thränen entrüſtet auf.
Wie, Kingsley“, rief ſie,„kennt Ihr meinen Mann nicht hinreichend, um zu wiſſen, daß er nicht um Alles in der Welt einen Verrath an der Union begehen würde?“
„Mißverſteht mich nicht, Frau! Ich fürchte, man hat Euren Mann überfallen und ſammt dem Boote fort⸗ geführt! Mir folgte geſtern ein Mann in dieſe Ge⸗ gend, den ich leider erſt bemerkte, als ich ſchon die Klinke Eurer Thür in der Hand hatte.“
„Aber dann wären wir hier keinen Augenblick ſicher!“ murmelte Richard haſtig.
„Ah, Sir“, entgegnete Kingsley,„man ſah mich nur hier eintreten, doch nicht bei dem Doctor, ich zwang den Aufpaſſer zum Rückzuge. Man ahnt nichts von Ihrer Flucht, der Beweis dafür iſt, daß ſie nicht ver⸗ eitelt ward. Auch ſah ich dieſen Abend Niemand hinter mir, als ich das Haus der Miſtreß Clairville


