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Stadt hatte keineswegs das Ausſehen eines durch Militärgewalt occupirten Ortes, man ging dort, wie früher, ſeinen Geſchäften nach, die Bürger hatten nicht das Beiſpiel der ehemaligen Beſatzung nachgeahmt, die mit Sack und Pack vor den Unioniſten geflohen war, und dieſe waren in Savannah gerade rechtzeitig ein⸗ gerückt, den Pöbel daran zu verhindern, Exceſſe zu be⸗ gehen und die Stadt in Brand zu ſtecken. So ging denn Alles dort im alten Gleis, die Läden und Waarenlager waren geöffnet, vor den Holzbaracken, welche die Yankees auf den öffentlichen Plätzen er⸗ richtet hatten, trieben ſich feilſchende Krämer und Händ⸗ lerinnen umher, die Damen erſchienen im vollen Staate auf den Promenaden, die Kinder tummelten ſich vor Thür und Thor und auf den baumbewachſenen grünen Squares, und abends gruppirte ſich das Volk lachend und ſchäkernd um die Muſikbanden, welche den Zapfen⸗ ſtreich ſpielten. Von einem Haß gegen die Nankees, wie ihn die Bevölkerung anderer eroberten Städte des Südens gezeigt, war hier eigentlich kaum die Rede; man war im Grunde in der regſamen Handelsſtadt froh, die Geſchäfte wieder aufnehmen zu können, welche die durch das Unionsgeſchwader verurſachte Blockade unterbrochen hatte. Wer in den Dämmerſtunden durch die Straßen Savannahs ſchlenderte, der konnte gar
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