Teil eines Werkes 
3. Band (1869)
Entstehung
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mehr wie ſonſt das eigene Volk mit ſich fortzureißen vermochten. Nur Süd⸗Carolina, das jederzeit den größ⸗ ten Haß gegen den Norden zur Schau getragen hatte, war noch der alte Glutherd der Revolution, dort war noch Alles für die leidenſchaftlichſte, ſchonungsloſeſte Fortſetzung des Kampfes, denn dort hatte das Volk noch nicht von den Schrecken des Kriegs zu leiden gehabt, wie die Bewohner der übrigen Südſtaaten. Und doch wurden auch in Süd⸗Carolina ſchon vereinzelte Stimmen laut, welche die Regierung der Conföderirten ſcharf tadelten, und der CharleſtonerMerkur konnte

ſogar damals ſchon ungeſtraft behaupten, daß Jefferſon

Davis das Vertrauen der Armee und des Volkes ein⸗ gebüßt habe.

Nachdem die Waſhingtoner Regierung die Ueber⸗ zeugung erlangt hatte, daß die Potomac⸗Armee unter Meade's Leitung keine großen Reſultate vor Richmond erfechten werde, richtete ſie ihr Auge auf einen andern Offizier, deſſen Energie, Ausdauer und militäriſches Talent alle jene Garantien bot, welche Meades ſonſt ganz achtbare Fähigkeiten nicht bieten konnten. Wer ſonſt konnte dieſer Offizier ſein als Ulyſſes S. Grant, der Held von Vicksburg? Indem die Regierung be⸗ ſchloß, dieſen Mann an die Spitze der Potomac⸗Armee zu ſtellen, leitete ſie aber auch die Erkenntniß, daß es