Teil eines Werkes 
3. Band (1869)
Entstehung
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gerathen ſei, ſämmtliche militäriſche Operationen dem Willen und der Einſicht dieſes hochbegabten Feldherrn unterzuordnen, damit in die Bewegungen und Unter⸗ nehmungen der geſammten, über den faſt unermeßlichen Kriegsſchauplatz verſtreuten Unionsarmee jene Einheit komme, welche bisher nicht erzielt worden war. So proponirte denn das Kabinet von Waſhington dem Senate und Repräſentantenhauſe, dem General Ulyſſes Grant jene Würde zu verleihen, welche ſeit dem Be⸗ ſtehen der Union nur George Waſhington bekleidet hatte, ihn mit einem Wort zum Generallieutenant der geſammten unioniſtiſchen Kriegsmacht zu ernennen. Dieſer Vorſchlag ward mit Begeiſterung aufgenommen und ſo wurde denn Grant am 1. März 1864 der Chef aller Bundestruppen. Wie ſegensreich dieſe Maß⸗ regel und wie ausgezeichnet dieſe Wahl war, das ſollte ſich ſpäter zeigen.

Grant, dieſer gelaſſene Mann von wenig Worten und vielen Thaten, begab ſich vom fernen Weſten nach Waſhington, ſich inſtalliren zu laſſen, und hielt bei ſeiner Inaugurirung vielleicht die längſte Rede, welche er jemals gehalten, er ſprach faſt eine volle Minute. Dann ſtattete er der Potomac⸗Armee einen flüchtigen Beſuch ab und kehrte nach dem Weſten zurück. Dort ertheilte er ſofort an den General W. T. Sherman den