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in Erhaltung der Kriegsgefangenen vom Gegner unter⸗ ſtützen zu laſſen. Während alſo der Norden die ge⸗ fangenen Südſtaatler gut logirte und trefflich ver⸗ köſtigte, litten die armen Opfer der Rebellen unſaglich. Die ſüdſtaatliche Regierung konnte in der That nicht viel thun; es erforderte ſchon große Anſtrengungen, die eigenen Heere zu verſorgen; die Gegenden am Miſſiſ⸗ ſippi waren in den Händen der Union, die Häfen blockirt, und es galt auf Belle Isle allein, der kleinen, im James⸗ fluſſe und der Hauptſtadt gegenüber gelegenen Inſel, zehn⸗ bis zwölftauſend Kriegsgefangene zu erhalten. Durch alle Calamitäten, denen die Grenzſtaaten bis Ende 1863 ausgeſetzt worden, hatte die Stimmung der Bevölkerung daſelbſt einen der Union günſtigen Umſchwung genommen. Die ältern Leute jener Staa⸗ ten, die Beſitzenden wie die Beſitzloſen, wünſchten den Frieden herbei, um jeden Preis. In Miſſouri, Ken⸗ tucky, Maryland ward die Majorität nicht geradezu abolitioniſtiſch, begann aber doch mehr und mehr unions⸗ treu zu werden, und ſelbſt weiter im Süden wagten ſchon Viele ſich als Anhänger der Union zu bekennen. Freilich mochten manche dieſer Bekenner nicht ſehr zuverläſſig ſein und ihre Treue von den Erfolgen der Union abhängig machen, aber es ſtellte ſich doch ſchon klar heraus, daß die Fanatiker unter den Rebellen nicht


