ſchwächere Cypreſſen, daß ſie krachend zu Boden ſchlu⸗ ggen. Wir flüchteten tiefer waldeinwärts, der Regen be⸗ gann niederzupraſſeln. Da zeigte ſich im Dickicht eine Hütte. War ſie bewohnt? Drohte uns dort eine Ge⸗ fahr? Die Neger Hannibal und Toby faßten einen raſchen Entſchluß, ſie zogen ihre Meſſer und krochen durch Schlingkraut und verworrene Gräſer der Hütte zu, während Miſtreß Crawford, ihre ſchwarze Dienerin und ich hinter dem Stamme einer Rieſencypreſſe lauſch⸗ ten, von deren gigantiſchen Aeſten die ſilberbärtigen Tillandſien gleich Trauerfahnen flatterten, vom Sturm und Regen gepeitſcht. Ich bog mich vor und ſpähte; die Neger waren verſchwunden. Da ertönte durch das Sturmgeheul ein ſchriller Laut, der Aufſchrei eines Geiers. Die Negerin Cora horchte auf. Der Ton wiederholte ſich.„Das iſt Hannibal“, ſagte ſie;„er gibt ein Zeichen, daß wir uns getroſt der Hütte nähern können! Und ſo war es; einige Minuten ſpäter be⸗ fanden wir uns in der armſeligen Behauſung, aber doch unter einem Dache, das der erſchöpften Lucy einigen Schutz gegen die Unbill des Wetters bot. Die halb zerfallene Hütte, aus Lehm und roh behauenen Aeſten nothdürftig zuſammengefügt, war augenſchein⸗ lich von den ehemaligen Bewohnern verlaſſen; vielleicht hatten ſie ſich aus Furcht vor den Nankees geflüchtet,
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