Teil eines Werkes 
3. Band (1869)
Entstehung
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für ſich habe, ſo hielt er ſeine Perſon vorläufig ganz aus dem Spiele und ſicherte ſich, während er im Stil⸗ len gegen den Norden agitirte, dadurch eine bedeutende Popularität, daß er ungeheure Summen für die Zwecke des Südens hergab. So hatte er erſt kurz vor der Zeit, in der wir ihn auf der Plantage Crawford's er⸗ blicken, ſeinem Vaterlande eine halbe Million Dollars dargebracht, und dieſe halbe Million ſicherte ihm in den Staaten der Conföderirten eine hervorragende Stel⸗ lung; er war gewiß, dereinſt in die Regierung gewählt

zu werden, und ſah, indem er ruhig lauernd ſeine Zeit

abwartete, die damaligen Vorkämpfer ſeiner Partei gewiſſermaßen als die Geſchöpfe an, welche die heißen Kaſtanien für ihn aus dem Feuer holten.

Edmund Crawford, obwohl er keineswegs zu einem Oliver Gaunt paßte, konnte ſich füglich doch nur ge⸗ ehrt fühlen, einen in den Augen der Seceſſioniſten ſo großen Patrioten bei ſich zu beherbergen, aber er war auch zugleich ein zu wenig überlegender Mann, als daß er durch das ſchleichende, intriguante Weſen Gaunt's hätte unbeeinflußt bleiben können. So war es dieſem denn auch gelungen, den Oberſten gegen Lucy und Arnau aufzuſtacheln; und dazu fand ſich Gaunt um ſo mehr bewogen, je mehr er der Anſicht war, daß Miſtreß Crawford, die Tochter des Nordens, hier nicht an ihrem