Teil eines Werkes 
3. Band (1869)
Entstehung
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Platze ſtehe und mit den abolitioniſtiſchen Anſichten des Doctors insgeheim ſympathiſiren müſſe. Gaunt gewahrte beim Eintreten in den Pavillon

ſofort die ſchlecht verhehlte Befangenheit der jungen Frau.

Ein ſchadenfroher Zug begann um die ſchmalen Lippen ſeines welken, blaßgelben und bartloſen Antlitzes zu ſpielen, er ſtrich ſich mit der dürren Rechten die ſpärlichen ſchwarzen Haare feſter an die eingefallenen Schläfe, warf einen Falkenblick auf ſeinen Gefährten und hüſtelte bedeutſam, während er das ſie erwartende Paar begrüßte.

Der Oberſt ſchien das Benehmen Gaunt's nicht zu bemerken. Sein Antlitz war düſter, ſeine Stirn ge⸗ runzelt, er blickte beinahe hart und trotzig auf ſeine Frau und den Doctor.

Während er ſich mit der Rechten auf ſeinen Stock ſtützte, hielt er in der Linken ein zuſammengefaltetes Zeitungsblatt und ein geöffnetes Schreiben. Zeitung und Brief hatte die faſt krampfhaft geſchloſſene Hand zerknittert.

Sieh da, rief er in einem Tone, der gereizt klang, Miſtreß Crawford verbringt ihre Zeit in Abgeſchiedenheit und idyllliſcher Träumerei, als ob ein allgemeiner Welt⸗

frieden herrſche, und der gute Doctor hilft ihr getreu⸗ lich, der gute Doctor, der keine Ahnung davon hat,