Teil eines Werkes 
3. Band (1869)
Entstehung
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der Norden den Süden an Intelli Regſamkeit überflügelt und durch beide im Handel von ſich abhängig gemacht hatte.

In Gaunt's Naturell offenbarte ſich die blinde Wuth der Südſtaatenmänner von ihrer erbärmlichſten Seite, ein Haß ohne Ritterlichkeit, der nicht offen mit

geſchärften Waffen kämpft, ſondern heimlich mit Gift und Dolch. Edmund Crawford war ein ganz Anderer. Er kämpfte für ein ererbtes Unrecht, das er vom Stand⸗ punkte des Feudalen als ein gegen alle Welt zu wah⸗ rendes Recht anſah, er war ein Held wie manche tapfere Männer des Südens, die für ihre peculiar institution ihr Blut verſpritzten, während Gaunt einem Jefferſon Davis glich. Gebildeter, ſchlauer, welterfahrener als Crawford, ſeines Unrechts ſich bewußt, ſchürte er die Flamme des Aufruhrs, ſeiner diaboliſchen Natur, ſeinem Haſſe gegen die Yankees und dem Ehrgeize zu genügen, der ihn erfüllte.

Der Ehrgeiz Oliver Gaunt's ließ dieſen aber ganz eigene Wege einſchlagen, nicht die gewöhnlichen anderer Leute. Da er aus Mangel an Muth und wegen ſeines ſchwächlichen Körpers weder ein Mann des Schlacht⸗ feldes noch des Parlaments ſein konnte, auch aus Vorſicht nicht eher als ein Führer ſeiner Partei gelten wollte, als bis dieſe alle Chancen eines endlichen großen Erfolgs

igenz und geſchäftlicher