Teil eines Werkes 
2. Band (1869)
Entstehung
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gelangten zu der Ueberzeugung, daß ſie von den Ti⸗ gern nichts mehr würden zu befürchten haben.

Das Gewitter hatte ſich verzogen, nur ſelten noch ließ ſich, von weiter Ferne her, ein ſchwaches Donner⸗ rollen vernehmen. Es regnete nicht mehr, und der Sturmwind hatte höhere Luftſchichten aufgeſucht, er jagte jetzt am Himmel mit raſender Schnelligkeit die zerriſſenen Wolken, zwiſchen denen hindurch zeitweilig der Mond ſichtbar ward, deſſen ungewiſſer Schimmer aber nur ſpärlich die Wildniß durchdrang, in der Alice und Onkel Hugh ſich abmühten, ſo raſch wie nur mög⸗ lich vorwärts zu kommen.

Allmälig begann ſich der Wald zu lichten; die An⸗ zeichen eines nahen Sumpfes wurden bemerkbar, weicher, ſchwammiger Boden und Cypreſſen.

Unſere Wanderer bewegten ſich jetzt langſam und vorſichtig weiter, zu Zeiten bis faſt zum Knie einſin⸗ kend. Glücklicherweiſe blieb nun der Mond länger als zuvor wolkenfrei und beleuchtete den moraſtigen Boden, der hier ohne Zweifel die Grenze des Sumpfes bildete. Und von dieſem falben Lichte unterſtützt, ge⸗ wahrte Alice alsbald der Länge nach in Zwiſchenräu⸗ men ſich über das ſumpfige, moosbewachſene Erdreich ausſtreckende rieſige Stämme von Cypreſſen, die un⸗ ſtreitig von den Bewohnern der Umgegend gefällt

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