Teil eines Werkes 
2. Theil (1863)
Entstehung
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ſogleich nach der Villa aufgebrochen, wohin es ja ohne⸗ hin nur wenige Schritte war. Bei der Allee ange⸗ langt, die zum Pavillon führte, hatten ſie einen Mann in denſelben eintreten geſehen, und ſich deshalb bei aller Haſt ſo lautlos wie nur möglich genähert.

Als der Polizeibeamte an der Schwelle des Zim⸗ mers, in dem die Leiche lag, der Gräfin und Schwarz ein donnerndesWohin? zurief, da ermannte ſich Karl.

Er erhob ſich von der Leiche, und wankte in die Mitte des Zimmers. Der Arme bot einen entſetzlichen Anblick dar..

Sein Antlitz war fahl und entſtellt, ſeine Augen funkelten wild, ſeine Kleidung war mit Blut befleckt.

Wie gut war von der Stiefmutter alles berechnet worden. Wäre Karl vor Schwarz gekommen, er würde ſich ebenſo, wie es jetzt geſchehen war, über die Leiche ſeines Vaters geworfen haben, und Denen, welche ihn dann geſehen hätten, ſo bleich und wild und blutbefleckt, ohne Zweifel als der Mörder erſchienen ſein!

Karl ſtarrte auf die Gräfin. Dieſe ließ die Hand des Sekretärs fahren, den

ſie mit ſich fortgezogen hatte. Ihr Angeſicht war todtenblaß, wie das ihres Ge⸗ noſſen, aber ſie hatte nicht ihre Faſſung verloren, wie