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Nun er den Kaffeeſalon betreten, überflog ſein Blick haſtig die dort verſammelten Gäſte. Er ſah in einem Winkel des Salons Bekannte.
Bevor er ſich ihnen näherte, ſchritt er zu einem Spiegel und ſchaute hinein.
Er fuhr faſt vor ſich ſelber zurück. Ein leiſer Schauer durchrieſelte ihn, als er gewahrte, daß ſein Ant⸗ litz bleich und entſtellt ſei.
„So kann ich nicht unter die Leute dort treten,“
murmelte er vor ſich hin—„mein Ausſehen würde ihnen auffallen! Die Kellner kennen mich hier, es genügt, wenn ſie ſpäter bezeugen, daß ich um dieſe Zeit hier war.“ 1 Er trat in ein Seitenzimmer des Kaffeehauſes, ſetzte ſich in eine Ecke, ließ ſich ein Glas ſtarken Liqueur bringen, und verbarg ſein Geſicht hinter einer rieſigen Zeitung.
Er leerte das Glas auf einen Zug und ließ ſich zwei⸗, dreimal einſchenken.
Er ſtierte auf das Journal, er bemühte ſich, ſeinen Geiſt auf das zu concentriren, was er zu leſen begann. Doch vergebens!
Er hätte mögen aufſpringen und hinaus in's Freie taumeln. Die Zimmerluft drohte ihn zu erſticken.
Ausharren! hieß es für ihn, denn eine Stunde, eine entſetzliche Stunde mußte er jedenfalls noch hier bleiben.


