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„Dein Vater iſt heftig, liebſter Karl,“ murmelte
er,—„ reize ihn nicht, gedenke lieber mit keinem Worte der Vergangenheit, auch Dich ſelber nicht aufzu⸗ regen!“
„Beruhige Dich, mein guter Onkel!“ verſetzte Karl.—„Liegt der Vater nicht auf dem Krankenbette? Er mag ſagen, was er wolle, ich werde ihm nicht zürnen! Und iſt es ihm ſo ſehr mit der Verſöhnung Ernſt, wie
Schwarz geſagt hat, dann kommen wir auch ohne weiteren
Groll zurecht! Lebe wohl, es dunkelt ſchon, ich muß fort! Wir ſehen uns morgen, Onkel!“
„Behüte Dich Gott!“ ſtammelte das Männchen, die Hand des Neffen erfaſſend.
Aber der Onkel ließ dieſe Hand nicht los, und ſchnappte in ſeiner bekannten Manier mit dem Munde.
Er begann nach einigen Sekunden zu ſtottern:„Karl, ich hätte— hätte eine Bitte an Dich! Ich möchte Dich— Dich zur Villa hinausbegleiten,— ich weiß nicht, was mich ängſtigt,— aber— ich möchte heute ſtets in Deiner Nähe bleiben— ich habe ein Gefühl, als könne Dir ein Unglück begegnen. Nimm mich in Deinem Wagen mit hinaus!“
„Ein Unglück?“ verſetzte Karl lächelnd.—„ZJetzt, wo mir Verſöhnung mit dem Vater winkt? Du macheſt Dir Sorge ohne Noth, lieber Onkel. Kann es Dich aber beruhigen, ſo fahre mit!“
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