Teil eines Werkes 
2. Theil (1863)
Entstehung
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jenige der Gräfin, iſt unmöglich zum Beglücken ge⸗ ſchaffen!“

Walter ſchwieg. Ein düſterer Ausdruck hatte ſich über ſeine Züge gelagert.

„O, wie viele Trauerblumen ſind in den Kranz des Lebens verflochten!“ murmelte Bülow nachdenklich vor ſich hin. Dann ſetzte er raſch und lauter hinzu: „Mich intereſſiren dieſe Damen doppelt, nun ich einen klaren Blick in die Verhältniſſe habe. Ich danke Ihnen für Ihre Mittheilungen, lieber Walter. Morgen gebe ich bei dem Grafen meinen Empfehlungsbrief ab.“

„Wozu wollen Sie die Schatten des Lebens auf⸗ ſuchen?“ ſagte Walter mit ernſter Betonung.

Bülow zauderte einen Augenblick mit der Antwort. Vor ſeiner Seele tagte es.

„Ich habe den jungen Grafen Hohenfeld vor mir,“ ſagte er ſich,„es iſt außer allem Zweifel, Walter hat mir ſeine eigene Geſchichte erzählt. Und da er mich lebhaft intereſſirt, ſo will ich auf alle Fälle ſeinen Vater, den alten Grafen, kennen lernen, will mich der Familie nähern, vor Allem dieſer Intriguantin, und wenn es mir gelingen ſollte, ſie zu entlarven—“

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