Teil eines Werkes 
2. Theil (1863)
Entstehung
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das Spielwerk einer gleißneriſchen, raffinirten Perſon ge⸗ weſen ſei,— und daß ſein Vater im Begriff ſtehe, es eben⸗ falls zu werden. Zwiſchen Vater und Sohn herrſchte ſchon ſeit geraumer Zeit eine Spannung, denn der Erſtere, durch ſchlechte Verwalter und Untergebene übel berathen, trug den Neuerungsideen des Letzteren, denen dieſer vielleicht etwas zu vorſchnell auf den gräflichen Beſitzungen prak⸗ tiſche Geltung zu geben ſich bemühte, durchaus keine

Rechnung. Jene eigennützigen Untergebenen, zu denen ſich noch ein Secretair geſellte, der, obwohl damals erſt kürzlich in den Dienſt des Grafen getreten, doch

deſſen Vertrauen in erſtaunlicher Weiſe ſich erworben, hatten gerade um jene Zeit Alles aufgeboten, den Un⸗ frieden zwiſchen Vater und Sohn zu ſteigern, ſie hatten dem Erſteren zu verſtehen gegeben, daß alle Welt im Umkreiſe des Schloſſes es mit Kopfſchütteln anſehe, wie der junge Graf nicht den Tod ſeines Vaters erwarten könne, und ſich bereits voll Eigen⸗ mächtigkeit als Herr benehme. Solche und ähnliche Aufreizungen hatten den Vater des Grafen Karl ge⸗ rade um jene Zeit, als die Gouvernante alle Minen ſpringen ließ und ihren ſchlau angelegten Plan aus⸗ führte, heftig gegen den Sohn erbittert, und als die⸗ ſer nun in Gegenwart des Grafen das Mädchen eine ränkevolle Abenteurerin hieß, ſie aber ſchweigend,

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