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„Daß Sie Ihre Unterhaltung meiner Stimmung opfern.“
„Aber ich verſichere Sie, daß auch ich der Ruhe bedarf.“
Die Herren wandelten eine Zeit lang ſchweigend fort. Bülow beobachtete ſeinen Gefährten mit heim⸗ licher Verwunderung, doch war er diskret genug, jede Frage von ſeinen Lippen zu verbannen.
„Meine Aufregung muß Ihnen ſeltſam erſcheinen!“ begann Walter endlich zögernd. 4
„Nun— ich muß geſtehen—“
„Ich ſah ſeit nahezu zehn Jahren zum Erſtenmale ein Weib wieder, deſſen Anblick traurige Erinnerungen in mir wach rief!“— 3
„Ah, jene ſchmächtige Dame mit dem ſcharfen Blicke?“
„Ja. Eine Landsmännin von Ihnen.“
„Eine Landsmännin?“
Sie iſt, ſo viel ich weiß, aus P. gebürtig.“
„So, ſo! Und vermuthlich iſt die ſchöne junge Dame, die an ihrer Seite ſaß, ihre Schweſter?“
„Nein. Wenn ich mich nicht täuſche, ſo iſt ſie die Stieftochter Ihrer Landsmännin.“
„Dieſe iſt alſo verheiratet?“
„Sie iſt die Gräfin Hohenfeld⸗Heiligenbrunn.“


