Teil eines Werkes 
2. Theil (1863)
Entstehung
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den friſchen, herrlich duftenden Raſen, der ſich neben den Alleen ausbreitete.

Jetzt erſt ſchien Walter ſeine Faſſung wiederge⸗ wonnen zu haben. Er athmete auf wie ein Menſch, der von einem unangenehmen Traume erwacht iſt.

„Ich bin heute nicht ſehr für die Promenade ge⸗ ſchaffen, wie mir ſcheint,“ begann er, nachdem er einige Augenblicke ſchweigend fortgegangen war,„mich erdrückt, mich ängſtigt dieſe Menge!“

„So gehen wir hier lieber über die Wieſen, mein Freund!“ antwortete Bülow.„Sehen Sie, dort ſind wir ſo ziemlich allein, denn Alles drängt ſich hierher zu der Corſofahrt. Dort drüben iſt die Gegend an⸗ muthig und einſam, ſchattige Laubgänge gibt es dort in Fülle!“. 5

„Nicht doch! Bleiben wir, wo wir ſind. Ich will Sie nicht einer angenehmen Zerſtreuung entführen!“

„Gehen wir nur. Auch ich möchte ungeſtört einige Athemzüge thun.— Das Gewirre hier iſt gar ſo groß. Wir können ja ſpäter wieder hineintauchen, wenn es uns beliebt!“

„Nun, ſo ſchlendern wir wenigſtens nur bis zu

jenen Büſchen. Wir bleiben ſo ſtets in der Nähe des Treibens. Ich danke Ihnen!“ „Wofür?“