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„Haben Sie eine paſſende Wohnung geſunden?“ fragte er während dieſer Beſchäftigung.
„Ja,“ antwortete Walter,„hier gleich in der Nähe unſeres Hotels, in jener ſchmalen Straße, die ſich von der Brücke aus den Fluß entlang zieht.“
„So, ſo! Sie werden dort vermuthlich ſehr ruhig wohnen, jenes Gäßchen wird wohl nur ſelten be⸗ fahren.“
„Das iſt mir um ſo angenehmer, als ich genöthigt bin, im Parterre des Hauſes zu wohnen, was ich im Allgemeinen nicht liebe. Da aber die Straße nur eine Häuſerfronte hat, indem ſich auf der andern Seite nur das Geländer des Quais und eine Baumreihe hinzieht, ſo wohne ich ſehr frei, angenehm und ungenirt, wie auf dem Lande.“
„Zumal Sie eine Ausſicht auf den Fluß und Park haben werden, nicht wahr?“
„Freilich.“
„Und Sie werden Ihr Atelier im Garten des Hauſes errichten?“
„Nein. Es befindet ſich bereits auf dem Dache, oder richtiger auf der Plattform desſelben. Ich habe nämlich das Atelier eines Photographen übernommen, der früher dort wohnte.“
„Und werden Sie das ganze Parterre inne haben?“
Arolf. Schirmer. Ein Familiendämon. II. 2


