Mannes ein warmes Herz ſchlage, das jedenfalls ein frühzeitig erlittenes herbes Weh ſo ſcheu in ſich ſelber zurückgezogen habe.
Bülow wagte nicht, nach der Vergangenheit und den Schickſalen ſeines neuen Freundes zu forſchen, und Walter ließ ſich nicht darüber aus..
Letzterer, der als„Photograph von Paris“ im Fremdenbuche des Hotels ſtand, erſchien ſtets faſt noch tadelloſer gekleidet als ſein norddeutſcher junger Freund, und ſeine Haltung ſowohl wie ſein Benehmen verkün⸗ deten den eleganten Mann der guten pariſer Geſellſchaft.
In D. verkehrte er faſt nur mit dem Baron Bü⸗ low, der, reich und unabhängig, weder die Sorge noch für ſeine Perſon den Ernſt des Lebens kennend, ge⸗ wiſſermaßen ein Phantaſieleben führte, und ſich ſeit etwa vier Wochen in vorgenannter Reſidenz aufhielt.
Walter war dorthin gekommen, ein Atelier zu er⸗
richten, und wie er ſeinem neuen Freunde vertraute, weil ihm das Heimweh in Paris keine Ruhe gelaſſen hatte. Fahren wir nach dieſer nothwendigen Abſchweifung in der Erzählung fort.
Bülow ſtand vor einem Trumeau.
Er legte die letzte Hand an die kunſtvoll verſchlun⸗ gene Schleife ſeiner Cravate.
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