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„Ja ſo, ich vergaß das! Sie rauchen nicht, Sie trinken keinen Wein! Weiß Gott, ich bin im Vergleich zu Ihnen ein laſterhafter Menſch!“
Der Andere lächelte.
„Die Noth lehrt beten!“ ſagte er gelaſſen.„Als ich mich vor Jahren durch mißliche Umſtände gezwungen ſah, eine Zeit lang in die Schule der Entbehrungen zu wandern, da entwöhnte ich mich ſo mancher Dinge; und jetzt entſage ich ihnen ohne Bedauern!“
„Wohl Ihnen!“ bemerkte der junge Mann mit einem Anflug von Frivolität dagegen—„Ich geſtehe, daß ich leichter einer Liebe als einer braunen Havanneſerin ent⸗ ſagen würde!“
„Vermuthlich liebten Sie nie—“
„O doch, aber wie man heut' zu Tage zu lieben pflegt— mit Beſonnenheit!“
„So kennen Sie die Liebe nicht!“
„Ich trachte auch nicht darnach! Am Ende läuft Alles auf einen gefälligen Betrug hinaus, und da mir die Wahl bleibt, ſo bin ich in dieſem Punkte lieber Betrüger als Betrogener! Sie ſehen, ich bin, trotz meiner dreiundzwanzig Jahre, ein lachender, abgehärteter Philoſoph!“
„Ich glaube Ihnen nicht recht, was Sie da ſagen!“
„Weshalb nicht?“


