Teil eines Werkes 
1. Theil (1863)
Entstehung
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Das heißt, Du reiſeſt ab, weil Du ein Narr biſt! Ja, ja, Schwagerchen, weil ich ein Narr bin! Alſo laß mich reiſen, Du haſt's ja vorhin geſagt, daß ich unverbeſſerlich ſei! Muß denn nicht der Onkel Mondſchein immer närriſche Streiche machen, an die ein Anderer nicht denkt? Nenne mich einen Sonder⸗ ling, einen ſpleenbehafteten Lord, und laß mich ziehen! So unerwartet, wie ich Euch heute durchgehe, erſcheine ich vielleicht eines Tages wieder vor Euch, und dann möget Ihr mich ſo freundlich aufnehmen, wie Ihr mich jetzt entlaſſet, dann möge ich Euer Stillleben als ein ungetrübtes wiederfinden! Lebt wohl!

Närriſcher Kauz! brummte der Graf, dem Schwager die Hand zum Abſchied reichendReiſe mit Gott, und laß von Dir hören!

Der Onkel Mondſchein drückte Allen die Hände, herzte die ſchmollende Agnes, und ward dann zur alten Kaleſche geleitet.

Und nun er in dieſer ſaß, da ſchwenkte er ſein graues Käppchen und lächelte freundlich, während ſeine Augen voll Waſſer ſtanden.

Martin aber nahm jetzt ihm gegenüber Platz und grüßte die kleine zurückbleibende Gruppe mit der Miene eines armen Sünders und zugleich biſſigen Ketten⸗ hundes.