Teil eines Werkes 
1. Theil (1863)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

225

Und nun die blaue altväteriſche Kaleſche durch den Park rollte, da wiſchte ſich das Männchen die Augen, beugte ſich zu ſeinem Diener vor und murmelte:Da ſieh nun, Du langes Ungethüm, was Du angerichtet haſt! Bei Gott, fuhr er fort, ſich in die Kiſſen des Wagens zurücklehnendſollen denn die Menſchen nie erfahren, daß ich weniger ein Narr bin, als es den Anſchein hat?

Die kleine Gruppe kehrte während deſſen zur Villa zurück.

Er wird ewig ein Narr bleiben! brummte der Graf vor ſich hin.

Ich hoffte einen Mann gefunden zu haben, dem ich mich anvertrauen konnte! Vergebliches Hoffen! ſeufzte Karl leiſe in ſich hinein.

Faſt hätten ſie uns in der geſtrigen Nacht er⸗ wiſcht, als Fritz thörichter Weiſe das Bild ſehen wollte! ſagte ſich die GouvernanteUnd nun fahren ſie haſtig davon, ohne daß ſie des nächtlichen Vorfalles mit einem Worte erwähnten! Unerklärlich!

Etwa vier Tage ſpäter, und zwar wiederum am Morgen, ſaßen der Graf, Karl, die kleine Agnes und ihre Erzieherin im uns bereits bekannten Mittelſalon der Villa am Frühſtückstiſche.