Teil eines Werkes 
1. Theil (1863)
Entstehung
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und Kühnheit brüſtet. Der kleine Mann ſetzte ſich darum auch ſogleich nach der Entdeckung in Bewegung, und ſchoß zu der zum Corridor führenden Flügelthür. Er riß ſie auf und ſtarrte auf den Gang hinaus.

Da war kein menſchliches Weſen zu erblicken.

Der Baron hielt den Athem an und horchte. Er vernahm auch nicht den leiſeſten Tritt. Deſſenungeachtet verließ er die Schwelle des Salons und verfolgte das winkelige Zickzack des Ganges, der bald in einen an⸗ dern, zum weſtlichen Seitenflügel des alten Gebäudes gehörigen mündete.

Als er in dieſen letzteren Corridor einbog, da ge⸗ wahrte er, faſt in der Mitte desſelben, einen matten Schimmer, demjenigen gleich, welchen er zuvor hinter der befremdlichen Erſcheinung bemerkt hatte.

Der Glanz kam wie direkt aus der Mauer hervor.

Aha, ſagte ſich der kleine Mann,dort führt entweder eine Treppe in's Erdgeſchoß oder zu dem obern

Stockwerk des Schloſſes. Jenes falbe Licht ſcheint mir dasjenige einer Blendlaterne zu ſein. Trotz der er⸗ ſchreckenden Aehnlichkeit der Geſtalt mit dem gemalten Verbrecher endet dieſes Abenteuer vielleicht ſehr gewöhn⸗ lich! Wir werden das ſogleich ſehen!

Der Onkel Mondſchein war nicht völlig von dem überzeugt, was er ſich ſagte, denn unwillkürlich mußte