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Der ernſte Koloß beugte ſich über dieſe Hand, er er⸗ griff ſie, er küßte ſie, er ſchluchzte wie ein Kind.
Dann murmelte er:„Ich will mich zuſammennehmen, Herr Baron!“
„Gut, gut,“ erwiderte das Männchen, ſich wie ver⸗ legen räuſpernd und die Löckchen von den Schläfen ſtrei⸗ chend.—„Aber ich ſeh's Dir an, Martin, Du haſt noch etwas auf den Herzen!“
Jetzt ſchaute der Rieſe einigermaßen befangen auf. Auch er räuſperte ſich. Dann wiſchte er ſich mit einer ſeiner beiden Hände die Thränenſpuren von den Wangen, wobei er zugleich wiederum einen ſcheuen Blick auf das anſtoßende, finſtere Zimmer warf.
Dieſer Blick ward nun vom Baron aufgefangen.
„Heraus mit der Sprache, Ungethüm!“ ſagte er lächelnd.
Martin ſchnitt eine ſeltſame Grimaſſe; ohne Zweifel wußte er nicht recht, wie er das, was ihn drückte, vor⸗ bringen ſolle.
„Gnädiger Herr,“ begann er endlich zu gurgeln,— „Sie dürfen es mir nicht für ungut nehmen, aber ich wäre recht froh, wenn wir in dem neuen Hauſe geblie⸗ ben wären!“
„In der Villa, meinſt Du?“
„Ja, ja 4


