Teil eines Werkes 
1. Theil (1863)
Entstehung
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„Das iſt's, es war da was in Deinen Augen, als wir uns begegneten,“ verſetzte der Baron lächelnd,— „was mir ſagte: Bei dem riskirſt Du nichts! Und wie wir nun bei der alten Ruine— es iſt ſchon hübſch lange her, Martin,— ſo plötzlich auf einander ſtießen, und Du mein Geld wollteſt, was wäre da aus Dir geworden, wenn ich Dir Uhr und Börſe gelaſſen hätte und davongelaufen wäre, he?“

„Ich wage nicht, es zu denken!“ antwortete Martin dumpf und den Kopf ſenkend.

„Gut, mein Burſche!“ fuhr der Baron ſanft doch entſchieden fort.—„Ich blieb, und ſieh, ich war, was ich bin, ein ſchwaches Männchen, das ſich vor einer Ratte fürchtet und vor einem Rehe die Flucht ergreift. Aber Menſchen hab' ich nie gefürchtet, denn da gibt's keinen, der nicht irgendwo zu faſſen und durch die bezwingende Macht des Guten zu bemeiſtern wäre! Nun denn, mein Langer, auch in Dir liegt dieſe Stärke und glaub' mir, Du wirſt der⸗ einſt den wilden Geſellen, den Mahner Deines Herzens an eine düſtere Vergangenheit, ſo unſchädlich machen, daß er vom ſchwarzen Rieſen zum winzigen Zwerge zuſammen⸗ ſchrumpft, ja, ja, daß er ſo klein wird, wie Du, langes grimmiges Geſchöpf ſeit jenem Tage vor mir wurdeſt!“

Das Männchen lachte freundlich auf und hielt Martin die Hand hin,