Teil eines Werkes 
1. Theil (1863)
Entstehung
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In ſeinem Eifer gewahrte der alte Herr nicht, daß Martin, obwohl ihn die Denkzettel wenig rührten, ſtets unruhiger ward und von Zeit zu Zeit mit beſon⸗ ders ſcheuem Blick durch eine offene Seitenthür des Gemaches auf die Finſterniß ſtarrte, die im anſtoßenden Zimmer herrſchte.

„Siehſt Du,“ knurrte das Männchen,—„da iſt wieder einem bombyx carpini ein Flügel gebrochen, und von meinem ſchönſten polychloros iſt aller Farben⸗ ſtaub herunter! Zum Henker, ich begreife denn doch nicht, wie ein Stückchen bemalte Leinwand Dir ſolchen Schrecken hat einflößen können!— Da ſieh nur, mein größter podalirius iſt auch ruinirt!— War denn der Spitzbube auf dem Bilde dem Hallunken gar ſo ähnlich, der Dich einſt auf den Weg des Schlechten brachte?“

„Haarſträubend ähnlich, Herr Baron!“— mur⸗ melte Martin dumpf,—„der Menſch muß dem Maler geſeſſen ſein, es iſt nicht anders möglich!— Herr Baron, wie ich den Schuft da ſo plötzlich geſehen hab', und die Strafhauskirche dazu, und die Andern, von denen ich mehr als Einen erkannte, da— da hat's mir einen Stich durch das Herz gegeben, da war mir's, als müſſe mir's ein Jeder anſehen, daß ich einer jener Menſchen geweſen, und mir zurufen: Was drängſt Du Dich zu ehrlichen Leuten, was mühſt Du Dich, Dein Verbrechen