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ſei, das alte Leben fortzuführen, das mich an Deiner Seite in's Strafhaus brachte!“
„Teufel noch einmal, Du führſt eine ſehr entſchie⸗ dene und tugendhafte Sprache, mein Schatz! Es thut mir nur leid, daß ich Deine moraliſchen Gefühle ein wenig in Zweifel ziehen muß! Zum Ueberfluß hatt' ich vorhin Gelegenheit, Dir in Deine Karten zu ſchauen! Ich will ſo gefällig ſein, Dir zu glauben, daß Du mich für todt gehalten haſt, als Du den jungen Grafen hier in Deine Netze zogeſt—“
„Da Du uns belauſchteſt, ſo mußt Du wiſſen, daß ich ihn abfertigte—!“
„Mein Schatz, das war eine jener Abfertigungen, welche einen Mann herausfordern, weiter zu gehen, wir kennen das! Ich begreife, daß Dir mein Erſchei⸗ nen ſehr ungelegen ſein muß, aber ich kann mir nicht helfen, ich werde von jetzt an meinen Kopf darauf ſetzen, nur im Verein mit Dir meinen Weg zu machen. Du haſt Dich ſeither als Witwe betrachtet, gut, Du magſt es bleiben, ich will Deine Pläne nicht durch⸗ kreuzen, nein, ich werde ſie ſogar noch verbeſſern!“
„Aber Fritz, ich verſichere Dich—“
„Du haſt Dich wollen von dem jungen Grafen heirathen laſſen, das war dumm ſpekulirt, mein Kind! Der Graf iſt jedenfalls minderjährig, ich ſchließe das


