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Ich habe Dein Geſpräch mit dem jungen Grafen von der Vertiefung aus, die ſich hinter dieſem Buſchwerke befindet, Wort für Wort belauſcht. Iſt es Dir in kurzer Zeit gelungen, Dich bei der gräflichen Familie derart einzuniſten, daß Du Alles beeinflußeſt, mein Schatz, und Jung und Alt in Dich verliebt gemacht haſt, ſo wird es Dir auch gelingen, mich bei Euch einzuſchmuggeln und irgendwo zu placiren.“
„Wie? Hier? Im Schloſſe? In meiner Nähe? Das geht nicht, Fritz!“ 1
„Und warum nicht?“
„Ich habe meinen Monatsgehalt aufgeſpart, Du ſollſt ihn bekommen, ich will Dir heimlich bringen, was Dir ſonſt noch nützlich ſein kann, ich werde Dir von Zeit zu Zeit Geldſendungen machen, ſobald Du dieſe Gegend verlaſſen haben wirſt— denn das mußt Du thun, und baldigſt! Der junge Graf hat Dich geſehen, er wird den Jäger und ſeine Leute aufbieten, Dir nach⸗ zuſpüren, Du kannſt hier nicht bleiben—“
„Eben deshalb will ich bei Euch wohnen!“
„Man kennt mein Vorleben nicht, man vertraut mir! Soll ich Alles, was ich mühſam aufgebaut, mir eine Stellung zu erringen, leichtſinnig preisgeben, ohne Dir helfen zu können? Glaube nicht, daß ich geſonnen


