Die kleine Gruppe löſte ſich auf, der alte Diener trollte ſich zum Perron, die Uebrigen ſchritten zur har⸗ renden Equipage, deren Rappen den Boden ungeduldig ſtampften.
Bald ſaßen der Graf und ſein Töchterchen, Karl und das junge Mädchen in der Kaleſche; der Sohn des Hauſes neben der neuen Erzieherin.
Der Inſpektor des Bahnhofes erſchien; er war dem Alten unweigerlich gefolgt, dem Wunſche des in der ganzen Gegend hochgeachteten und beliebten Grafen Hohenfeld ſchleunig nachzukommen.
Er empfing aus den Händen des Grafen eine namhafte Summe zur Vertheilung an arme verwundete oder ihrer Habe beraubte Paſſagiere des verunglückten Zuges, und vermochte kaum im Namen jener Leute einen Dank auszuſprechen, denn ſchon raſſelte die Equipage auf einen Wink des Grafen dahin, eine Staubwolke aufwirbelnd, die nur noch die Köpfe des Kutſchers, des
alten Chriſtoph neben ihm und des Lakaien, der rück⸗ wärts im Dienerſitze hockte, überragten.
Da rollte die kleine Familie fröhlich hin.
Wer unter ihnen hätte jetzt ſagen können, daß das Unglück mit ihnen fahre?


