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fügte er hinzu, ſich wohlwollend an das Mädchen wen⸗ dend„ich bin in der Lage, Ihnen eine Stellung bieten zu können. Wollen Sie die Erzieherin meiner Tochter werden? Ich bin der Graf Hohenfeld⸗Heiligen⸗ brunn.“
„Herr Graf—!“ ſtammelte das Mädchen, im bleichen Antlitze den Ausdruck freudiger Ueberraſchung.
„Sie ziehen vielleicht die Reſidenz einem einför⸗ migen, ſteten Landaufenthalte vor?“
„Ich würde mich glücklich ſchätzen, zeitlebens fern von Getreibe der Städte bleiben zu können,“— begann das Mädchen zögernd—„aber der Herr Graf kennen weder meinen Charakter, noch meine Fähigkeiten—“
„Ihre Beſcheidenheit, Ihr ganzes Weſen bürgen mir für Beides,“ unterbrach ſie der Graf gütig—„und ſo betrachten wir denn unſere Angelegenheit als ab⸗ gethan! Chriſtoph,“ fuhr er zu dem Alten gewendet fort, der mit offenem Munde und beinahe mißtrauiſcher Miene, den Pelz über dem Arme, daſtand—„wir fah⸗ ren ſogleich. Aber zuvor gehe zum Herrn Inſpektor, und melde ihm, daß ich ihn erſuchen laſſe, ſich hieher zu rfügen.“
Während der Graf dieſe Worte ſprach, hing ſich kleine Comteſſe an das junge Mädchen, die in die⸗ Augenblicke ihre Abſpannung zu vergeſſen ſchien.


