Teil eines Werkes 
1. Theil (1863)
Entstehung
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blauen, wolkenloſen Aether goldig herniederlachte, in nicht gar weiter Entfernung mit ſeinen Thürmchen und rothen Ziegeldächern hinter Kornfeldern liegen ſah, machten die Andern Halt. Auf freiem Felde ward den Ver⸗ wundeten die nöthigſte ärztliche Hülfe zu Theil, und Jene, welche fahren konnten, wurden auf die Wagen gebettet.

Dann ging es zur Stadt, natürlich in langſamſter Weiſe, die Leidenden zu ſchonen.

Karl, nachdem er die Sorge für das Mädchen einem der Aerzte übertragen, hatte mit dem Vater und dem treuen Chriſtoph gleichfalls früher als die Fuhr⸗ werke den Weg zum Städtchen eingeſchlagen.

Der junge Mann war unterwegs ſichtlich zerſtreut. Einſilbig und ernſt ſchaute er viel vor ſich hin.

Der alte Chriſtoph drängte ſich an ſeinen Herrn, kurz bevor man den Ort erreichte.:

„Hoffentlich wird der Thomas ſchon am Bahn⸗ hofe mit der Kaleſche warten!“ murmelte er.

„Der Telegraf hat meinen Befehl geſtern wohl ſicherer zum Schloſſe gebracht, als heute der Train uns bis hieher!“ verſetzte der Graf lächelnd.

Karl fuhr aus ſeinem Sinnen auf. Er blickte den Vater mit einer gewiſſen Ungeduld an.