Teil eines Werkes 
1. Theil (1863)
Entstehung
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Dieſer Gedanke ging wie ein ahnungsvolles Streiflicht über ſeine Seele— aber wie ſolches war er im nächſten Moment wieder erloſchen. Die Gegenwart beſchäftigte den Grafen zu ſehr, als daß er jetzt über die Zukunft hätte grübeln können.

Karl aber ward von ſeiner Empfindung durch einen zufälligen Blick auf das Mädchen abgelenkt. Sie war aus ihrer Ohnmacht durch die unſanfte Bewegung der improviſirten Bahre aufgerüttelt worden, verurſacht durch den unſichern Schritt der Träger, die hier über Erdſchollen hinwegſteigen mußten, und dort bis zum Knie in den lockeren Boden verſanken..

Das Mädchen ſchien ſich aufrichten zu wollen. Karl trat raſch heran. Der Zug hatte vielleicht eine Viertelmeile zurück⸗ gelegt, und während der Zeit, die man mühſam über Feld und Sandflächen getrabt war, hatte ſich der Nebel in Gerieſel aufgelöſt und die Leute bis auf die Haut durchnäßt. Die armen Verwundeten vor der Näſſe zu ſchützen, hatte man ſich der entbehrlichſten Kleidungs⸗ ſtücke beraubt, und ſo lag denn auch über dem Mäd⸗ chen, ihre Geſtalt bis zum Halſe verhüllend, der Pelz des Grafen, der im leichten Rock, die Reiſetaſche über die Achſel gehängt, unbekümmert um den Regen einher⸗