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brütete, dann und wann einen Blick auf die Geſtalt des Mädchens werfend, die ihm vorangetragen ward.
Endlich brach er das Schweigen.
„Du ſiehſt, Karl,“ murmelte er—„daß es ein Frevel iſt, auf das Glück zu pochen, deſſen wir im Momente theilhaftig ſind! Wie wenig fehlte an der Ver⸗ nichtung des unſrigen!“
„Vater,“ entgegnete Karl nachdenklich—„ich ſprach zuvor nur von jenen Gefahren, die der Menſch durch ſeine Leidenſchaften über ſich heraufbeſchwört. Und in dieſem Sinne wage ich noch jetzt auf unſer Glück zu pochen!“
„Auch da iſt es gut, nicht allzu vermeſſen auf ſich zu bauen, Karl,“ entgegnete der Graf faſt weh⸗ müthig.—„Oft rühmen wir uns auf unſerer Fahrt durch das Leben unſerer durch Selbſtbeherrſchung erwor⸗ benen Ruhe, und ahnen nicht, daß bereits das Unglück mit uns fährt!“
Karln berührten dieſe Worte beinahe peinlich, ohne daß er eigentlich wußte, warum? Selbſt dem Grafen war es, als habe er unwillkürlich eine unheilbringende Weiſſagung geſprochen; er dachte einen Augenblick lang zagend an die Möglichkeit, daß irgend einmal durch, der Himmel weiß welche Einwirkungen der innere Frieden ſeiner kleinen Familie geſtört werden könne.


