Teil eines Werkes 
1. Theil (1863)
Entstehung
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16

Komm, Karl, ſtehen wir Denen nach Kräften bei, die unſrer Hülfe bedürfen!

Ja, Vater! lallte der junge Mann.

Und Beide verließen haſtig den Rand des Dammes.

Als ſie ſich dem erſten der zuſammengeſtürzten Waggons näherten, da holte ſie, mühſam keuchend, ein in eine ſchlichte aber elegante Livree gekleideter Die⸗ ner ein.

Es war dieſes ein bejahrter Mann. Das weiße Haar, das unter dem betreßten Hute hervorſchaute, verlieh den biederen, treuherzigen Zügen des hageren Alten ein ehrwürdiges Ausſehen. Wie er ſo hinter den beiden Her⸗ ren einhertrabte, von dem Theile des Trains kommend, der unbeſchädigt geblieben war, da zeigten ſich jene Züge von Beſorgniß und Schrecken erfüllt.

Um Gottes willen! ſtotterte er, den Hut lüf⸗ tendDem Herrn Grafen iſt doch nichts geſchehen? Und dem lieben gnädigen jungen Herrn doch auch nicht

Der Vater Karl's wendete ſich nach dem Diener um, während der junge Mann, plötzlich von einem Ge⸗ genſtande lebhaft angezogen, dem umgeſtürzten Waggon zueilte.

Beruhige Dich guter Chriſtoph, antwortete der Grafwir ſind mit heiler Haut davongekommen!