Teil eines Werkes 
1. Theil (1863)
Entstehung
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dorther drängten ſich auf dem ſchmalen Damme die ſo der Gefahr glücklich Entronnenen in wildem Durch⸗ einander heran, Dieſe beſtürzt, Jene herzhaft, Alle bleich und in der heftigſten Aufregung.

In der entgegengeſetzten Richtung aber, ebenfalls halb vom Nebel verhüllt, thürmte ſich die Urſache des grauenvollen Unfalles auf ein rieſiger Kohlentrans⸗ port, deſſen Locomotive ſich wie ein muthiges Roß über⸗ ſchlagen hatte und nun qualmend und ziſchend auf den erſten auseinandergeborſtenen Kohlenwagen lag, aus denen bereits hohe Flammen emporzuzüngeln begannen.

Das Schreckliche der ganzen Scene ward durch das Nebelgewirre vermehrt, das Alles umwogte, und durch das blutigrothe, unheimliche Glühen der Sonne, die der Dunſtſchleier wie ein weiteres Unheil verkündendes Zei⸗ chen am Himmel erſcheinen ließ.

Karl erfaßte bebend die Hand ſeines Vaters.

Man irrte ſich ohne Zweifel bei dieſem Wetter in den Signalen, flüſterte erſonſt könnte das Gräß⸗ liche nicht geſchehen ſein!

Wie dem auch immer ſei, entgegnete der Vater raſch und mit feſter Stimmedie Frage, was dieſem Unglück hier gegenüber zu thun ſein wird, liegt uns näher, als Diejenige, wie es herbeigeführt ſein mag!