Teil eines Werkes 
1. Theil (1863)
Entstehung
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zerriſſen und aufgeſprengt, zum Theil ihres Inhaltes ent⸗ leert, und zwiſchen dieſen Trümmern, von der umge⸗ ſtürzten, in das ſchwarze Erdreich ſich einbohrenden Maſchine zerquetſcht, vom heißen Dampfe verbrüht, die Leichen des Locomotivführers und ſeines Gehülfen.

Der an den Poſtwagen gehängte erſte Perſonen⸗ waggon war vom Geleiſe herab bis hart zum Damme geriſſen worden, dort erſt hatte der herabſtürzende Poſt⸗ wagen durch einen furchtbaren Ruck ſeine Krampe ge⸗ vrochen und ſich vom Zuge abgelöſt dieſer Umſtand hatte noch größeres Elend verhütet.

Auf dem Eiſenbahndamme und den Geleiſen war das Bild der Verwüſtung nicht minder ſchauerlich. Männer, Weiber, Kinder kletterten betäubt, händeringend, ſchreiend über die Trümmer hinweg, hier ächzten Verwundete, dort ſtürzten Paſſagiere der letzten Klaſſe, meiſt dürftige Auswanderer, nach ihrem Hab' und Gut, das ſie dem Packwagen anvertraut hatten, weiterhin ſchleppten Herren ohnmächtige Damen, und mühte ſich Jung und Alt den Hülfebedürftigen Beiſtand zu leiſten. Eine ganze Reihe Wagen, deren erſter der entſetzliche Stoß von dem letz⸗ ten der beſchädigten Waggons losgeriſſen hatte, war auf den Schienen geblieben, jedoch ſo weit zurückge⸗ ſchleudert worden, daß ſich vor Karl's und ſeines Vaters Blicken das Ende des Zuges in Nebel verlor. Von