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„Sieh dorthin!“ murmelte der Vater, indem er⸗ ſich tief erſchüttert von der Umarmung des Sohnes losmachte und ſchaudernd mit der Hand auf den Schau⸗ platz der Verwüſtung deutete, die ein düſteres Verhäng⸗ niß herbeiführte.—„Wie recht hatte ich, der Ver⸗ wegenheit des Menſchen zu mißtrauen, welcher unbe⸗ kümmert den Zug durch den Nebel dahinraſen ließ!“
Karl und ſein Vater ſtarrten umher. Welch' ein Chaos der Vernichtung lag vor ihnen!
Von einem halben Dutzend Waggons waren einige zertrümmert und von den Schienen herab auf den Damm geſchleudert, und die anderen faſt übereinander gethürmt. Die Locomotive des Zuges, durch einen furchtbaren Anprall über den hohen Damm auf das ſich an demſelben hinziehende Ackerland hinabgeſtürzt, lag mit zerbrochenem Tender da, ſich tief in die Erde wüh⸗ lend, glühende Kohlen waren weit umhergeſtreut, dem geborſtenen und plattgedrückten Schlotte entquirlte am Boden hinſtreifend ſchwärzlicher Rauch, die armdicken Radſtangen der Maſchine waren wie Glas zerſprungen.
Sammt der Locomotive hatten ſich Gepäck⸗ und Poſtwagen die Höhe hinabgeſtürzt, und waren dort über dem Feuer und Rauch ſpeienden Ungethüm zuſammen⸗ gebrochen. Hier und dort lagen die Koffer, Kiſten und Ballen des Packwagens, durch die Gewalt des Stoßes


