Teil eines Werkes 
1. Theil (1863)
Entstehung
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doch nicht verargen können, daß ich ein wenig die Be⸗ ſorgniß hege, ein tückiſcher Zufall möge mir die Freude

vergällen, Dich friſch, fröhlich und unblaſirt, wie Du

es Gott ſei Dank geblieben biſt, nach Schloß Heiligen⸗ brunn zurückführen zu können!

So biſt Du bei dieſer Höllenfahrt durch den Nebelqualm wieder einmal beſorgter um mich als um Dich ſelber, mein guter Vater! rief Karl lebhaft, die großen blauen, treuherzigen Augen zärtlich auf den von Unruhe erfüllten Herrn an ſeiner Seite richtend, dem er nun mit kindlicher Ehrfurcht die Rechte entgegen⸗ hielt.Verbanne doch alle Befürchtungen! ſetzte er hinzu.Du haſt, als Du mich in die Fremde ziehen ließeſt, auf mein beſſeres Selbſt und die Vorſehung ge⸗ vaut, warum wollteſt Du ihr jetzt weniger vertrauen, nun ſie mich wohlbehalten in Deine Arme zurückge⸗ führt hat?

Weil kein Glück vollkommen iſt, Karl! ſagte der Vater langſam und ernſt, indem er eine ſeiner fei⸗ nen weißen Hände unter dem Pelze hervorſchob und die dargebotene Rechte des Sohnes drückte.

Wir wollen es zwingen, uns ewig dienſtbar zu

ſein, Vater! rief Karl lächelnd. Das iſt vermeſſen geſprochen! war die Antwort des ernſten Mannes.