Teil eines Werkes 
3. Theil (1862)
Entstehung
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Die alte Dame ſchaute zu dem Fabrikanten hin⸗ über, der freundlich zuſtimmend nickte.

Ich dächte, fuhr die Greiſin fort, einen wohl⸗ wollenden Blick auf Pauline richtend,es könnte nicht ſchaden, da das Mädchen dort, von der mir der künftige Schwiegerpapa ſo ſchöne Sachen berichtet hat, nun bald heirathet und obendrein mein Pathenkind iſt, wenn ihr das, was ihr als ſolchem von mir zukommt, bei der Ge⸗ legenheit ſogleich ausgezahlt würde, nicht wahr? Sie könnte es als eine Art Ausſteuer anſehen!

Pauline erhob ſich, trat erröthend zurTante und küßte ihr die Hand.

Vergönnen Sie mir, ſtammelte ſie,daß ich über dasjenige, was mir durch Ihre Güte zugewendet wird, nach meinem Herzen und Wunſch werde verfügen dürfen?

Ei, das iſt doch klar! verſetzte die alte Dame lächelnd.

Nun denn, liſpelte Pauline,ſo zürnen Sie mir ht, wenn ich an meine armen Eltern abtrete, was Ihre verwandtſchaftliche Theilnahme, die ich in tiefer Dankbarkeit anerkenne, mir zugedacht hat. Ich bin über⸗ zeugt, fuhr ſie halb zu ihrem Bräutigam gewendet fortFranz wird mit meiner Bitte einverſtanden ſein!