Teil eines Werkes 
3. Theil (1862)
Entstehung
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Aber nur wenige Momente ließ es ihn da.

Er richtete ſich ſtöhnend in eine ſitzende Stellung auf und ſtarrte umher.

Der Mond war hoch und hatte jetzt ſeinen vollen Glanz. Die Gegenſtände rings um Stahl warfen einen Schatten.

Er gewahrte dicht neben ſich den ſeinigen hocken.

Mit einem Angſtſchrei ſprang der Unglückliche auf. Der ſchwarze Schatten neben ihm erfüllte ihn mit Ent⸗ ſetzen, er ſah in ihm eine Ausgeburt der Hölle.

Stahl floh vor ſeinem eigenen Schatten.

Nun hatte er Wald vor ſich. Er ſprang in die Nacht hinein. Hier erhellte der Mondesglanz nur zu Zeiten den Boden, und nur zu Zeiten tauchte ſein ſchwar⸗ zer Verfolger neben ihm auf.

Er ſtolperte vorwärts, ſtürzte über Baumwurzeln und auf felſigen Grund nieder, aber er raffte ſich auf, an der Stirne blutend, Antlitz und Hände von Dornen⸗ geſtrüpp zerfleiſcht. 3

Weiter, weiter! Planlos, ſchreckhaft weiter!

Endlich ſchleppte er ſich einen waldigen Hügel hinan.

Wo war er? Hatte der Wahnſinnige eine Ahnung davon, daß er ſich dieſe Frage ſtellen könne? 3 Er hatte ſie. Die ſtrafende Vorſehung gab ihm für