damals,“ ſetzte er dumpf hinzu,„da war Alles klar in mir— meine Gedanken— mein Wille— da hatte ich Kraft— Energie— was brauchte ich da den Rath halbblödſinniger Geſchöpfe, wie Du biſt?— O mein Gott— aber das Unglück iſt über mich hereingebro⸗ chen— über mich— und nun iſt ein toller Spuck in meinem Gehirne,— und ich ſinne— ſinne—“
Stahl ſtieß einen Schrei der Wuth und Verzweif⸗ lung aus und ſchlug ſich mit der geballten Fauſt vor die Stirne. Dann ſtürzte er von Neuem auf ſeine Gattin ein und packte ſie.
Das Haar hing ihm wirr von der Stirne herab, ſein Antlitz ward fahler, ſein Blick ſprühte unheimlicher als zuvor.
„Weib,“ rief er bebend, indem er ſie heftiger rüt⸗ telte, ſo daß die unförmliche Fleiſchmaſſe mit dem Fau⸗ teuil umzuſtürzen drohte,„ſchaffe mir einen Ausweg— einen Gedanken— einen winzigen Gedanken,— Deine Verſchwendung, die Verſchwendung Deiner Kinder hat mich dahin geführt, wo ich bin— ſchaffe ſie mir— ſie fliehen mich Alle— ſie ſollen rathen— ſie ſind ver⸗ ſchmitzt, wie ich— Alle ſollen ſie rathen!“
„Jeſus Maria!“ wimmerte die dicke Frau entſetzt,
—„Zu Hülfe!“
—


