Teil eines Werkes 
3. Theil (1862)
Entstehung
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Züge mehr und mehr ſich grauenhaft zu verzerren; in wenigen Sekunden war mit ihnen eine furchtbare Verän⸗ derung vorgegangen.

Nichts mehr zu hoffen! murmelte er an allen Gliedern zitternd, während der Angſtſchweiß auf ſeine bleiche Stirne trat,Nichts mehr zu hoffen! Wie ſind ſie in den Beſitz der Schriften gekommen, die Ottilie entwendete? Iſt das Mädchen arretirt, und der Baron aber dann wie kommt Ferval dazu? O mein Gott, rief er verzweiflungsvoll, indem er den Brief Weidner's fallen ließ und mit beiden Händen nach dem Kopfe griff,ich habe keine Gedanken jetzt Alles wüſt, verworren in meinem Gehirne! Morgen ein Bettler, ein Bankerottirer Gott, Gott! Von Weidner keinen Beiſtand zu erwarten von den Kin⸗ dern verlaſſen, verrathen vielleicht hörſt Du's Weib? Schaffe Rath!

Uud Stahl ſprang in wilder Haſt zu der dicken Frau und rüttelte ſie, daß ſie hell aufſchrie.

Rathe Dir ſelber! jammerte ſie in Angſt und Schmerz.Alles kommt über Dich, denn Du haſt Alles verſchuldet! Rathe Dir jetzt, Du wollteſt mich früher nicht hören, wenn ich warnte!

Stahl fuhr von ſeiner Frau zurück.

Wollte ich nicht? rief er grell auflachend.Ja