Teil eines Werkes 
3. Theil (1862)
Entstehung
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entfliehen, in dem es jetzt beinahe völlig dunkel gewor⸗ den war.

Da ward an die Thür gepocht, durch welche einige Minuten zuvor Robert verſchwand.

Der Fabrikant ſtarrte mit weit aufgeriſſenen Augen zu dieſer Thüre hinüber. Er blieb regungslos ſtehen.

Wird es Robert ſein? ſagte er ſich bebend. Kehrt er zurück?

Herein! ſtammelte er.

Die Thür ging auf.

Der rothäugige Diener Anton erſchien.

Er trug in einer Hand eine angezündete Modera⸗ teurlampe, in der anderen einen Brief.

Vom Herrn von Weidner! ſagte der Diener und hielt ſeinem Herrn den Brief hin.

Beim Namen Weidner durchrieſelte es Stahl wie ein Fieberfroſt, er fühlte all ſein Blut zum Kopfe ſich drängen, und eine unerklärliche, ahnungsvolle Angſt be⸗

mächtigte ſich ſeiner. Mit bebender Hand griff er nach dem Briefe. Der Diener ſtellte die Lampe auf den Tiſch und entfernte ſich aus dem Zimmer. Stahl wankte anſeiner jetzt im Weinkrampfe leiſe ſchluchzenden Frau vorüber zum Tiſch.

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