Teil eines Werkes 
3. Theil (1862)
Entstehung
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ſprang in die Höhe. Eine dämoniſche Wuth verzerrte ſeine Züge, ſtrahlte aus ſeinem düſteren, unſtäten Blick.

Er ſtampfte mit dem Fuße auf.

Und ich kann leben ohne ſie! rief er grimmig. Wie lange wird es dauern, dann bin ich trotz Allem ein reicher Erbe, ein Millionär! Ottilie wird, was ſie hat und noch erhalten muß, bald vergeuden, dann iſt Dürftigkeit ihr Los, und früher noch als ſie wird der Taugenichts gedemüthigt ſein, der jetzt, ohne Schmerz, ja mit frecher Stirne dem Elternhauſe den Rücken wen⸗ det. Dann mögen ſie kommen und winſeln ich werde ſie von meiner Schwelle jagen, in's Elend hinein ſie haben es nicht beſſer gewollt ſie entäußern ſich ihres Vaters dann werde ich o großer Gott großer Gott meine Kinder!

Stahl rang verzweiflungsvoll die Hände. Der ſonſt ſo kalte, in den gefährlichſten Lagen des Lebens geiſtes⸗ gegenwärtige, egoiſtiſche Mann fühlte ſich ſchwach, ſah ſich ſeinem Schmerze gegenüber widerſtandslos.

Die Frau jammerte noch immer laut. Der Blick des Fabrikanten irrte zu dieſer zuckenden Fleiſchmaſſe hinüber.

Weib, ſchrie er,mache mich nicht wahnſinnig mit Deinem Geheul!

Und Stahl war im Begriff aus dem Zimmer zu