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„Wenigſtens erwiſchte ich ſie ſo wenig wie den Baron!“ verſetzte Robert ſo ruhig wie vorhin, ſich ge⸗ wiſſermaßen an der Beſtürzung ſeines Vaters weidend.
. Frau Stahl ſtieß einen Schrei aus und ſank auf die Rücklehne des Fauteuils zurück.
„Du verfolgteſt ſie bis zur Eiſenbahn?“ keuchte Stahl.
„Nein— ich hatte nicht den Auftrag.“
„Hund!“ brüllte Stahl außer ſich, indem er ſich auf Robert warf und ihn ſchüttelte.—„Du warſt mit ihnen im Komplot!“
„Vater, beſchimpfen Sie mich nicht!“ rief Robert, indem er einen Zorn erheuchelte, den er nicht fühlte.— „Laſſen Sie ab von mir, ſonſt vergeſſe ich, daß ich Ihr Sohn bin!“
Und der fünfzehnjährige Taugenichts riß ſich aus den Händen ſeines Vaters los.
Stahbs Arme ſanken kraftlos nieder. Mit einem Blicke, in dem unſägliches Herzleid lag, ſchaute er auf
den Sohn.
„O, meine ungerathenen Kinder haben längſt ver⸗ lernt, ſich als ſolche zu betrachten!“ ſtammelte er.
„Wer trägt daran die Schuld?“ rief Robert mit ſchneidender Kälte, indem er zur Thüre zurücktrat.
Stahl machte eine leidenſchaftliche Bewegung,


