Teil eines Werkes 
3. Theil (1862)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

301

kleinen Hausmeiſterwohnung hinaus, durch den Gang der Einfahrt die Stiege hinauf.

Weidner aber legte die Papiere und die beiden Billete ſorgfältig zuſammen.

Mit dieſem da, murmelte er vor ſich hin,werde ich Stahl, wenn auch nicht vernichten, um Paulinen's willen, doch für immer unſchädlich machen!

Sorgt für den armen Burſchen dort! Ihr habt von mir Vollmacht, für ihn zu thun was ſich thun läßt! ſagte er zu Landsberger.

Und auch Weidner verließ das kleine Gemach, und folgte Ferval in den erſten Stock des Hauſes.

Wir aber müſſen uns nach Schottenfeld und zur Wohnung Stahl's wenden.

Als dieſer ſein Haus verlaſſen hatte, um bei der Behörde anzugeben, daß die Anzeige von einem bei ihm begangenen Diebſtahle eine irrthümliche geweſen ſei, war er nicht weit gekommen. Kaum hundert Schritte

von ſeinem Hauſe hatte ihn ein Schwindel erfaßt, und ihn genöthigt umzukehren. An der Thüre ſeines Haus⸗ meiſter⸗Portiers war er ohnmächtig zuſammengeſunken. Von dort hatte man ihn hinauf in ſein Schlafzimmer getragen und ſogleich zu einem Arzt geſchickt. Bevor noch dieſer erſchienen war, hatte ſich, auf die Anzeige des Werkführers hin, ein Polizeibeamter des Bezirkes